Montag, 26. September 2011
Gesundheitsgesetz
Wenn man sieht, welche Leute bei den Gegnern des Referendums, sprich Beführworter des lanzierten Gesundheitsgesetzes, unterschrieben haben, so gibt mir das sehr zu denken: Es sind dies va. francophone Politiker und die Führungsriege des Visper Spitals. Die Oberwalliser Ärzte und Hausärzte unterstützen mit gemischten Gefühlen aber das Referendum gegen das Gesundheitsgesetz.
Wenn das Referendum angenommen wird heisst das ja lediglich, dass das Gesundheitsgesetz nochmals ausgebrütet werden muss.
Sollte aber das Gesetzt vom Volk gut geheissen werden heisst das für die Bevölkerung, dass die garantierte gesamtschweizerische freie Spitalwahl überall gilt nur nicht im Wallis. - Das heisst für die Walliser, dass sie gezwungen sind, sich in Walliser Spitälern behandeln zu lassen. Davon profitiert va das Vipser Spital. Besser dies per Gesetz zementieren, als sich am Riemen zu reissen und die Qualität massgeblich zu verbessern.
Darum stimmen die Gommer Ärzte gegen das Gesetz und für das Referendum. Es muss einfach noch einmal unter Einflussnahme aller Player im Gesundheitswesen ausgearbeitet werden und nich am Schreibtisch in Sitten.
info@leisreferendum.ch www.leisreferendum.ch hat weitere Informationen dazu aufgeschaltet
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Donnerstag, 5. August 2010
Lehrstelle für 2010 neu besetzt
Widererwartend haben wir innert kurzer Zeit einen neuen Lehrling für unsere frei gewordene Stelle als MPA gefunden. Somit ist diese Stelle nicht mehr zu haben. Den nächsten Lehrling suchen wir für August 2012. Bewerbungen für dieses Datum wiederum bitte schriftlich und es wäre sehr angebracht auch einen Schnuppertag in unserer Allgemeinpraxis zu absolvieren.
Eingestellt von
Meier-Ruge - Hausarzt - Fiesch, Goms, Wallis, Schweiz
um
Donnerstag, August 05, 2010

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Dienstag, 1. Juni 2010
Notfallstation am Spitalstandort in Visp
Der Patientenandrang auf den Notfallstationen in der Schweiz nimmt je länger desto mehr zu. Dies ist ein Problem, da diese Stationen durch die Bagatellnotfälle verstopft werden, sowie überfordert sind. - Aus diesem Grund hat sich die OberwalliserÄrztegesellschaft entschlossen zusammen mit dem GNW eine Lösung auszuarbeiten. Diese sieht eine hausärztlich geführte Notfallstation, vor der eigentlichen Notfallstation des Spitals, vor, welche die Patienten vorsortiert. Sollte alles komplikationslos verlaufen, so ist mit einer Eröffnung auf 2012 zu rechnen.
Für den Patienten bedeute das, das der Dienst in der Peripherie, sprich im Goms, massiv ausgedünnt wird, sodass man ausserhalb der üblichen Sprechstundenzeiten, keinen Arzt für Notfälle in der Region erreicht und auf die Notfallstation nach Visp reisen muss. Dies ist wenig erfreulich, aber nicht unmöglich. Die ganz dringenden Notfälle werden bereits heute fast vollständig vom 144 mit Ambulanz od Heli übernommen.
Für uns Hausärzte bedeutet dies eine Entlastung in der Diensthäufigkeit. Für periphere Ärzte wie bei uns hier in Fiesch, denke ich, wird es auf Dauer aber eher zur Mehrbelastung führen, vorallem in Anbetracht, dass immer mehr Kollegen pensioniert werden, die dann nicht mehr für den Notfalldienst zur Verfügung stehen, sodass die einzelnen Hausärzte vermehrt im Dienstplan dran kommen. Wir werden sehen.
Zu erwähnen ist, dass der hausärztliche Notfalldienst in den letzten Jahrzehnten kostenlos von uns Ärzten angeboten worden ist. Dies ist ein Unicum, da eigentlich alle Dienstleister im öffentlichen Bereich für Pikettstunden ein Einommen haben. - Folglich wird man, wenn man einen peripheren Notfalldienst erhalten will, die Gemeinden (Bevölkerung) zur Finanzierung eines Dienstes nötigen müssen.
Bis 2012 bleibt erst einmal alles beim Alten.
Für den Patienten bedeute das, das der Dienst in der Peripherie, sprich im Goms, massiv ausgedünnt wird, sodass man ausserhalb der üblichen Sprechstundenzeiten, keinen Arzt für Notfälle in der Region erreicht und auf die Notfallstation nach Visp reisen muss. Dies ist wenig erfreulich, aber nicht unmöglich. Die ganz dringenden Notfälle werden bereits heute fast vollständig vom 144 mit Ambulanz od Heli übernommen.
Für uns Hausärzte bedeutet dies eine Entlastung in der Diensthäufigkeit. Für periphere Ärzte wie bei uns hier in Fiesch, denke ich, wird es auf Dauer aber eher zur Mehrbelastung führen, vorallem in Anbetracht, dass immer mehr Kollegen pensioniert werden, die dann nicht mehr für den Notfalldienst zur Verfügung stehen, sodass die einzelnen Hausärzte vermehrt im Dienstplan dran kommen. Wir werden sehen.
Zu erwähnen ist, dass der hausärztliche Notfalldienst in den letzten Jahrzehnten kostenlos von uns Ärzten angeboten worden ist. Dies ist ein Unicum, da eigentlich alle Dienstleister im öffentlichen Bereich für Pikettstunden ein Einommen haben. - Folglich wird man, wenn man einen peripheren Notfalldienst erhalten will, die Gemeinden (Bevölkerung) zur Finanzierung eines Dienstes nötigen müssen.
Bis 2012 bleibt erst einmal alles beim Alten.
Freitag, 15. Januar 2010
2012
Was passiert wohl 2012. Der Kalender der Maja hat in diesem Jahr ein Ende. Und viele andere Quellen weisen daraufhin, dass 2010 irgend was aussergewöhnliches los ist. Vielleicht wird der Erlöser kommen, sodass die Zeitrechnung wieder auf Null gestellt würde, was viel einfacher wäre als dauernd dieses doofe 2010. Bis ich das integriert hab. - Vielleicht aber erwischt uns auch ein Komet mit einem Durchmesser von mehr als 4km mitschiffs. Da dürfte definitiv kein Auge trocken bleiben. Gerade eben ist ja ein kleines Partikel in der 1/3 Monddistanz vorbeigeschrammt. - Der Staat wird uns das wohl kaum mitteilen, wenn so ein Komet voll auf uns zu käme. Das gäbe ein Chaos, Panik, Unsicherheit. Aber ich denke, ob wir das nun wissen oder nicht, es ändert eh nichts.
Interessant ist ja auch zu beobachten, dass im Pazifischen Raum ein Erdbebensturm erwartet wird. So etwas kam immer wieder in der Erdgeschichte vor. Mit dem verheerenden Tsunami vor wenigen Jahren, der ganze Küstenstriche ausradiert hat, sei der Knopf gelöst worden, der nun eine Kettenreaktion auslösen soll. Haiti liegt zwar nicht auf diesem Ring, zeigt aber, dass irgend was los ist. - Auch div. Vulkane sind wieder aktiv geworden.
Wie dem auch sei. Ob der Dreck nun von Vulkanen in die Atmosphäre oder von einem Kometen dorthin geschleudert wird spielt keine Rolle. Die Folge aber wäre eine merklich Abkühlung der Erde (nur im Hinblick auf Klimaerwärmung), sodass es zu einer neuen Eiszeit kommen könnte. Das wäre sehr deletär für die Menschheit. Aber ausgerottet würde sie dadurch wohl kaum. Irgendwo und irgendwie wird man schon überleben können, ein paar wenige.
Beobachten wir mit regem Interesse das Geschehen direkt vom Erruptionszentrum aus und harren der Dinge die da kommen. Uns geht es so sehr gut, dass das so gar nicht weitergehen kann. Obwohl mir die Variante mit dem Erlöser viel besser gefallen würde.
Aber gibt es noch andere Varianten? - Vielleicht spriesst 2012 nur irgendwo ein Same aus, unscheinbar, aus dem aber etwas gravierendes entsteht?
Interessant ist ja auch zu beobachten, dass im Pazifischen Raum ein Erdbebensturm erwartet wird. So etwas kam immer wieder in der Erdgeschichte vor. Mit dem verheerenden Tsunami vor wenigen Jahren, der ganze Küstenstriche ausradiert hat, sei der Knopf gelöst worden, der nun eine Kettenreaktion auslösen soll. Haiti liegt zwar nicht auf diesem Ring, zeigt aber, dass irgend was los ist. - Auch div. Vulkane sind wieder aktiv geworden.
Wie dem auch sei. Ob der Dreck nun von Vulkanen in die Atmosphäre oder von einem Kometen dorthin geschleudert wird spielt keine Rolle. Die Folge aber wäre eine merklich Abkühlung der Erde (nur im Hinblick auf Klimaerwärmung), sodass es zu einer neuen Eiszeit kommen könnte. Das wäre sehr deletär für die Menschheit. Aber ausgerottet würde sie dadurch wohl kaum. Irgendwo und irgendwie wird man schon überleben können, ein paar wenige.
Beobachten wir mit regem Interesse das Geschehen direkt vom Erruptionszentrum aus und harren der Dinge die da kommen. Uns geht es so sehr gut, dass das so gar nicht weitergehen kann. Obwohl mir die Variante mit dem Erlöser viel besser gefallen würde.
Aber gibt es noch andere Varianten? - Vielleicht spriesst 2012 nur irgendwo ein Same aus, unscheinbar, aus dem aber etwas gravierendes entsteht?
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Donnerstag, 8. Oktober 2009
Von wegen gefährlicher Schweinegrippe
Schon mal was von asiatischer Buschmücke gehört? - Da könnte man meinen, Nein, denn das interessiert ja keinen hier in der Schweiz. Aber weit gefehlt:
Die asiatische Buschmücke (Aedes japonicus) konnte in 5 Kantonen bereits nachgewiesen werden. Aargau, Baselland, Luzern, Solothurn, Zürich. Sie ist etwas grösser als die einheimische Mücke (Culex pipiens) und mit Streifen auf dem Bauch.
So weit so gut, sofern sie nicht das West-Nil-Fieber übertragen würde. Sterblichkeitsrisiko 1:30. Da macht sich unsere Schweinegrippe (0.35%) oder die normale saisonale Grippe geradezu harmlos aus. Das Virus macht grippeähnliche Beschwerden und führt in ungünstigen Fällen zu Hirnhaut- und Gehirnentzündungen. - Vermehren tun sich die Mücken durch Eiablagen in kurzzeitigen Tümpeln, sprich gefüllte Vasen, Blumentöpfe, Gieskannen in Gärten und Friedhöfen. Heikel scheint, dass Zugvögel als Träger des West-Nil-Fiebers den Virus in die Schweiz transportieren können, der dann von der Mücke auf den Menschen übertragen werden könnte.
Vergessen wir doch was die eingewanderte Tigermücke alles so schönes uns noch bringt.
Bekannt ist, dass es ursprünglich bei leBouveret am Genfersee einmal Malaria gab. Also war's schon viel heisser bei uns. - Seien wir gewappnet.
JA zur Hausarztmedizin - Initiative
Die schweizer Hausärzte haben sich a, 17.9.09 zu "Hausärtze Schweiz" zusammengeschlossen, um ihre Interessen besser bei Volk und Staat zu vertreten.
Als erstes hat man nun die Volksinitiative: "JA zur Hausarztmedizin" lanciert, für die nun Unterschriften gesammelt wird.
Die Schweiz bewegt sich derzeit ungebremst in Richtung eines massiven Hausärztemangels. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage in der Hausarztmedizin wird mittel- und vorallem langfristig dramatische Ausmasse annehmen, wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird. Genau hier versucht die Volksinitiative anzusetzen indem sie die Hausarztmedizin langfristig sichert und fördert.
Ob die Initiative der richtige Weg dafür ist, ist sicher diskutabel. Aber die Initiative ist für die Hausärzte und die Bevölkerung enorm wichtig, als Zeichen für den Staat, dass Zentralisation, so wie sie gerade im Gange ist, keine Lösung für die Gesundheit der Bevölkerung darstellt. Die Versorgung der Bevölkerung in der Peripherie wird ohne Hausärzte gemäss Herrn Couchepin in die Hände von Laien gelegt werden. Das stellt ein erhebliches gesundheitliches und finanzielles Risiko dar. Wer damit einverstanden ist, dass diese Art von Zentralisation weiter geführt wird, sollte die Initiative nicht unterschreiben. Alle anderen aber sollten sich Gehör verschaffen und ihrem Unwillen Luft machen.
Aus diesem Grunde bitte ich Sie bei uns den Unterschriften Bogen zu unterzeichnen, damit die Initiative überhaupt zu Stande kommt.
Weitere Info unter www.hausaerzteschweiz.ch
Als erstes hat man nun die Volksinitiative: "JA zur Hausarztmedizin" lanciert, für die nun Unterschriften gesammelt wird.
Die Schweiz bewegt sich derzeit ungebremst in Richtung eines massiven Hausärztemangels. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage in der Hausarztmedizin wird mittel- und vorallem langfristig dramatische Ausmasse annehmen, wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird. Genau hier versucht die Volksinitiative anzusetzen indem sie die Hausarztmedizin langfristig sichert und fördert.
Ob die Initiative der richtige Weg dafür ist, ist sicher diskutabel. Aber die Initiative ist für die Hausärzte und die Bevölkerung enorm wichtig, als Zeichen für den Staat, dass Zentralisation, so wie sie gerade im Gange ist, keine Lösung für die Gesundheit der Bevölkerung darstellt. Die Versorgung der Bevölkerung in der Peripherie wird ohne Hausärzte gemäss Herrn Couchepin in die Hände von Laien gelegt werden. Das stellt ein erhebliches gesundheitliches und finanzielles Risiko dar. Wer damit einverstanden ist, dass diese Art von Zentralisation weiter geführt wird, sollte die Initiative nicht unterschreiben. Alle anderen aber sollten sich Gehör verschaffen und ihrem Unwillen Luft machen.
Aus diesem Grunde bitte ich Sie bei uns den Unterschriften Bogen zu unterzeichnen, damit die Initiative überhaupt zu Stande kommt.
Weitere Info unter www.hausaerzteschweiz.ch
Montag, 28. September 2009
Endlich geschafft!
Dr.med T.Meier-Ruge ist in seiner Freizeit ein begeisterter Hobby-Pilot. Im Frühling 2008 hat er mit dem lang ersehnten Wunsch, mit der Ausbildung für Gleitschirmpiloten begonnen. Im Frühling 2009 hat er die Theorieprüfung bestanden. Aber mit der praktischen Prüfung hat es reichlich gehapert. Die Anforderungen werden streng beurteilt und so konnte das Gleitschirmbrevet erst im 4.Anlauf am 18.9.09 in Wolfenschiessen erfolgreich erworben werden. Puhh. Man könnte nicht meinen, dass man sich für ein Hobby soviel Stress machen kann. - Alle hatten tröstende Worte für mich wie zB.: Ich bin auch kürzlich durch die Hundeprüfung gefallen.
Seither ist adrenalinfreies Fliegen angesagt. Die Vorbereitungszeit auf die Prüfungen war immer sehr stressig und darum wenig heiter. Nun widme ich mich dem Plaisierfliegen, was wirklich jedem zu empfehlen ist. Vor allen Dingen, wenn man das Gleitschirm Paradies der Schweiz vor der Haustüre hat.
Seither ist adrenalinfreies Fliegen angesagt. Die Vorbereitungszeit auf die Prüfungen war immer sehr stressig und darum wenig heiter. Nun widme ich mich dem Plaisierfliegen, was wirklich jedem zu empfehlen ist. Vor allen Dingen, wenn man das Gleitschirm Paradies der Schweiz vor der Haustüre hat.
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